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Passgenaue Analysen aus unterschiedlichen Datenquellen

Wenn Dr. Jan Wassmann zu einer Runde Jogging aufbricht, begleitet ihn seit einigen Jahren ein Wearable an seinem linken Handgelenk. Das kleine Gerät verrät dem GfK-Analysten präzise, wie schnell er unterwegs ist, welche Strecke er zurücklegt und wie hoch währenddessen sein Puls schlägt. Für Wassmann, der ein- bis zweimal in der Woche eine acht Kilometer lange Strecke in seiner Nachbarschaft absolviert, bietet das Gerät wertvolle Hinweise, wo und wie er seine Leistung verbessern kann.

Umgekehrt generieren Wassmann und seine Kollegen fortlaufend Daten für die Hersteller dieser Geräte zur Frage, wie sie ihre Performance am Markt verbessern können. Und, noch wichtiger: Die GfK-Analysten finden heraus, welche Märkte heute und morgen überhaupt vielversprechend sind. Denn Wassmann, Global Product Manager Wearables bei GfK, kann für seine Analysen auf unterschiedlichste Datenquellen zugreifen, die für das dynamische Segment der Wearables ein äußerst präzises Bild ergeben. „Für jeden, der seine Chancen im Wearables-Markt nutzen will, liefern wir die relevanten Daten, um genau zur richtigen Zeit am richtigen Markt und vor allem am richtigen Verkaufsort zu starten“, erklärt Wassmann. Es sind Insights, die so nur GfK ihren Kunden bieten kann – die für sie aber über den Erfolg oder das Scheitern von millionenteuren Marktoffensiven mitentscheiden.

Die richtigen Märkte erkennen

Da ist zum Beispiel die höchst relevante Frage nach dem regionalen Fokus: Wo sollte man zurzeit seine Marketing- und Investmentschwerpunkte setzen? Welche Region, die gestern noch ordentliche Umsätze generierte, ist morgen möglicherweise zweitrangig? Und wo sollte man übermorgen präsent sein, um ein Maximum an Geschäft zu generieren? „Wir beobachten geografisch höchst unterschiedliche Tendenzen wie Wearables von Konsumenten angenommen werden“, erklärt Wassmann.

Während in Großbritannien beispielsweise 19 Prozent aller Verbraucher über 15 Jahre ihre Fitness über eine App oder ein Wearable kontinuierlich messen, sind es in China bereits 45 Prozent. Die Erfassung und Auswertung von Fitnessdaten ist derzeit immer noch ein starkes Argument für den Kauf solcher Geräte. Dementsprechend sind die Märkte in diesen Ländern unterschiedlich ausgeprägt. Zudem sind insbesondere in Asien regionale Anbieter am Markt, die mit lokalen Marken zu weitaus günstigeren Preispunkten ganz neue Konsumentengruppen erschließen können.

Das Produkt präzise verstehen – und seine Käufer gleich mit

Was aber ist ein Wearable eigentlich genau? Und als was verstehen (und nutzen) es ihre Käufer? Als Fitness-Tracker? Armbanduhr? Messaging-Zentrale? Schmuckstück? Alles in einem? Tatsächlich zeigen GfK-Analysen unter anderem, dass auf dem deutschen Markt Smartwatches in bestimmten Preisklassen in eine verwandte Produktkategorie hineindrängen und somit zunehmend traditionelle Armbanduhren ersetzen. „Um ein ganzheitliches Bild der Marktpotenziale zu erhalten, braucht es profunde Expertise aus ganz unterschiedlichen Industrien, wie Technologie, Sport und Gesundheit, Mode, das heißt verschiedensten Produkt- und Marktsegmenten – vom Smart Home bis zur vernetzten Automobilität“, erklärt Experte Wassmann. „Hier kommt uns zugute, dass wir in allen Industrien jahrelange Erfahrung haben. Dieses Netzwerk innerhalb von GfK ist dabei entscheidend. So können wir unseren Kunden die Expertise bieten, die sie in diesem von Konvergenz geprägten Umfeld benötigen.“

Harte Verkaufszahlen statt weicher Prognosen

Kunden von GfK profitieren in besonderem Maße davon, dass diese profunden Marktkenntnisse permanent durch Daten zur aktuellen Konsumentennachfrage auf dem neuesten Stand gehalten werden. Die Basis dafür bilden Point-of-Sales-Panels, mit denen GfK in dutzenden Märkten weltweit die harten Absatzzahlen eruiert. Während viele Marktteilnehmer ihre Prognosen auf der

Grundlage der selbst ausgelieferten Produkte anfertigen müssen, kann GfK auf die tatsächlichen Verkaufszahlen aus über 80 Ländern der Welt zugreifen, die nach denselben standardisierten Methoden erhoben werden. „Der Zugriff auf tatsächliche Absatzzahlen ermöglicht uns nicht nur wesentlich stabilere Prognosemodelle, sondern auch die Verknüpfung von Daten über verschiedene Märkte, Regionen und Zeiträume hinweg“, erklärt Claudia Spadoni, Analystin im Team Trends & Forecasting von GfK. Kurzum: GfK-Analysen schärfen den Blick fürs Wesentliche. Und von diesem Einblick profitieren neben vielen Playern im Wearables-Segment auch zahlreiche Investoren, die momentan nach Investitionschancen in der Branche Ausschau halten.

Die Chancen des Moments nutzen – den Risiken ausweichen

Denn klar ist: Wearables sind aktuell ein höchst vielversprechendes Produktsegment. In den wichtigsten europäischen Märkten hat der Verkauf im Jahr 2016 um 45 Prozent zugelegt. Für 2017 prognostiziert GfK weltweite Verkaufszahlen von mehr als 183 Millionen Einheiten – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus diesem imposanten Wachstum aber zu schließen, Investments ins Wearables-Segment seien momentan generell lohnenswert, wäre ein teurer Trugschluss. Denn die Entwicklung verläuft nach Region, Produktsegment, Konsumentengruppe und Wearables-Kategorie höchst unterschiedlich. 

Wie sagte noch Mark Twain? „Es sind nicht die Dinge, die wir nicht wissen, die uns Probleme bereiten“, erklärte der Literat. „Es sind vielmehr die Dinge, die nicht so sind, wie sie zu sein scheinen, die uns in Schwierigkeiten stürzen.“ Genau diese Schwierigkeiten sind es, vor denen Jan Wassmann und seine Kollegen all jene bewahren helfen, die sich gerade in den vielversprechenden Wearables-Markt stürzen.

Relevantes Wissen für erfolgreiche Marktoffensiven

01 Im relativ jungen Segment der Wearables benötigt es Expertise aus ganz unterschiedlichen Branchen und Produktsegmenten – und damit eine Helikoptersicht, wie sie so nur GfK bieten kann.

02 Der Markt bietet enorme Wachstumsmöglichkeiten bei gravierenden regionalen Unterschieden. Um Investments präzise platzieren zu können, benötigt man alle relevanten Marktdaten.

03 Statt vager Absatzschätzungen verfügt GfK über exakte Verkaufszahlen bei Smartphones aus 83 Ländern und bei Wearables (derzeit über 30 Länder) weltweit. Das ermöglicht weitaus präzisere Analysen und Prognosen, als sie die meisten Wettbewerber bieten können.

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